Tennis-Club Rösrath e.V.

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TCR Trainingskonzept für den Jugendbereich

Zielsetzung:.

Tennis bietet die Möglichkeit, viele Dinge gleichzeitig zu erlernen und zu trainieren: Beweglichkeit, Kraft,
Ausdauer, Koordination, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Jeder kann es spielen, ob jung oder alt, ob
als Hobby- oder als ambitionierter Wettkampfspieler. Was dabei natürlich nicht zu kurz kommen darf, ist
der Spaß. Wer Tennis schon einmal gespielt hat, weiß, wie viel Spaß es machen kann, und wer es noch
nicht gespielt hat, sollte zumindest versuchen, es herauszufinden !

Das TCR Trainingskonzept will Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren systematisch in alters und
zielgerechter Form an das Tennisspiel heranführen. Die realistische Einschätzung und Zielsetzung in
jedem Trainingsalter hat dabei oberste Priorität, damit die Freude am Tennis nicht verloren geht.

Trainingsverantwortung:

Für das Tennistraining ist die TCR Tennis Academy verantwortlich.

Trainingsmethode:

Es wird ein spielorientierter Ansatz verfolgt, d.h. nicht das isolierte Training von tennisspezifischen
Techniken steht, wie im traditionellen Tennistraining, im Mittelpunkt, sondern der Spielgedanke. Die Kinder
sollen möglichst schnell spielfähig werden und miteinander spielen können. Das Erlernen der
Tennistechniken wird daher immer eingebunden in spielorientierte Aufgaben. Die langjährige Erfahrung hat
gezeigt, dass diese Methode den Kindern nicht nur mehr Spaß macht, sondern auch deutlich effektiver ist.
Die folgenden drei Bedingungen sollen dabei erfüllt werden:

  • Das Training muss den Kindern und Jugendlichen Spaß und Freude bereiten.
  • Das Training muss zur Leistungssteigerung geeignet sein.
  • Jeder Trainingsteilnehmer sollte im Training persönliche Erfolgserlebnisse haben.

In jeder Altersstufe fördert der Club besonders talentierte Kinder. Diese erhalten neben dem normalen
Jugendtraining zusätzliche Trainerstunden in kleinen Gruppen. Je nach Leistung bzw. Leistungsprognose
wird diese Förderung weiter intensiviert und ggf. werden den Kindern/Jugendlichen Paten der Ü40-
Mannschaften an die Seite gestellt.

Koordination und Kondition sind für ein erfolgreiches Tennisspielen wichtig. Daher bietet der TCR neben
dem eigentlichen Tennistraining bei Bedarf ein Koordinations- und Konditionstraining an.
Gerade die jungen Spieler brauchen im Rahmen von Turnierspielen die Unterstützung von vertrauten
Personen. Die verstärkte Einbeziehung der Eltern in die Trainingsarbeit, Punktspiele und Turnierbetreuung
sind wichtige Bestandteile für den Erfolg.

Zur Förderung leistungsorientierter Jugendlicher wird das Training im Jugendbereich in mehrere
Leistungskader aufgeteilt, in denen die Jugendlichen je nach Trainingsleistungen und Einsatzwillen aufund
absteigen können. Die Intensität des Trainingsaufwandes steigt mit den Gruppen. So werden
Breitensport und leistungsorientiertes Tennis miteinander verbunden. Erfolge im Rahmen von
Forderungsspielen werden in entsprechenden Ranglisten dokumentiert.
Begleitet wird das praktische Training von theoretischem Unterricht (Tennisvideos, taktische Schulung
etc.), bevorzugt dann, wenn das Wetter ein Spielen auf den Plätzen nicht erlaubt.

Ein jährliches Tenniscamp in den Sommerferien für alle interessierten Kinder und Jugendlichen des
Vereins fördert neben den sportlichen Fähigkeiten den Gemeinschaftsgedanken, während bei einem
Leistungscamp (mit 10 bis 15 Jugendlichen) das intensive Training in der schulfreien Zeit im Mittelpunkt
steht.

Altersspezifisches Training:

Das Konzept sieht ein qualifiziertes Tennistraining für alle Kinder und Jugendlichen unter Berücksichtigung
der spielerischen und persönlichen Veranlagung vor. Ziel ist es, die Kinder und Jugendlichen durch
gezieltes Training auf die Teilnahme an Punktspielen und Meisterschaften vorzubereiten.

Das eigentliche Tennistraining besteht in der Regel aus

  • Techniktraining (z.B.: Wie muss ich den Schläger halten? Wann muss ich den Ball treffen?),
  • Taktiktraining (z.B.: Wie spiele ich den Ball in dieser Situation am besten? Wie kann ich Fehler vermeiden?) und
  • Spielformen, in denen Punkte gegeneinander ausgespielt werden.

Die Schwerpunkte bei den einzelnen Altersgruppen sind dabei unterschiedlich:

a) Die Kleinsten (Bambinis, 4-6 Jahre) werden spielerisch an das Tennis herangeführt. Allgemeine
koordinative Übungen und sportliche Grundlagen wie Laufen, Werfen und Fangen stehen im
Vordergrund.

b) Das oberste Ziel besteht darin, die Kinder schnellstmöglich dazu zu befähigen, selbstständig
miteinander Tennis zu spielen. Hierfür sind keine komplexen Bewegungen wie Ausholen oder
Schleifen notwendig, sondern nur kurze Ballberührungen, die sogenannte Hauptaktion. Um diese
kurzen Bewegungen herum werden nach und nach die verschiedenen Schläge aufgebaut, allen voran
Vorhand und Rückhand, aber auch Volleys und der Aufschlag (von oben), den wir von Anfang an
beizubringen versuchen. Die Schwerpunkte des Kindertrainings liegen in einer breiten motorischen
Ausbildung, einer Einführung in Grundtechniken vor allem der Vorhand und der Rückhand, aber auch
der anderen Schläge.

c) Bei den Sechs- bis Zehnjährigen wird an das bisher Erlernte angeknüpft. Die Schläge erhalten jetzt die
vorhin angesprochene Vervollständigung (Schleife, Ausschwung etc.), aber auch Schlagvariationen
wie Topspin und Slice werden erlernt. Der Schwerpunkt in dieser Altersklasse liegt weiterhin auf der
koordinativen und motorischen Ausbildung, hinzu kommen nun die Technikausbildung aller Schläge bis
zur Matchführung, Schlagvariationen sowie konditionelle Anpassung entsprechend der biologischen
Entwicklung.

d) Zwischen acht und zehn Jahren erfolgt der Übergang vom Spiel im Kleinfeld zum Großfeld. Talentierte
Kinder nehmen bereits an ersten Turnieren teil.

e) Ab dem Alter von zehn Jahren werden den Kindern möglichst viele Schlagtechniken vermittelt, sie
lernen, ihre Schläge zielgerichtet und situationsgerecht einzusetzen. Weiter wird intensiv im
koordinativen Bereich trainiert, allerdings zunehmend tennisspezifischer. Mit zwölf Jahren trainieren die
Kinder wettkampforientierter, talentierte Spieler werden gezielt auf Turniere und Medenspiele
vorbereitet.

 
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